Mitteilung über die Tätigkeit der Arbeitsgruppe PDF Drucken
Mitteilung über die Tätigkeit der Arbeitsgruppe bezüglich der Bemühungen des Polenverbandes in Österreich „Strzecha“ („Strohdach“) um die Anerkennung der Wiener Polengemeinde als Nationalminderheitsgruppe.
 
Zur Betreuung der Angelegenheit ins Leben gerufene Arbeitsgruppe besteht aus Mitgliedern:
  • Mag. Barbara Pflügl-Sienkiewicz, Sekretär von „Strzecha“
  • Mag. Barbara Kling, „Forum der Polen“
  • Mag. Józef Buczak, Obmann des Vereins von Ingenieuren und Technikern in Österreich
  • Dipl. Ing. Wojciech Rogalski
und führt intensive Aktivitäten zur Reaktivierung des Antrages von „Strzecha“ zum Zweck der Anerkennung der Wiener Polengemeinde als Nationalminderheit gemäß der Anordnung von 1976.

Es wurde eine ganze Reihe von Treffen absolviert, die zum Ziel gehabt hatten die sinngemäße Bearbeitung und Formulierung des Antrages als auch die Gewinnung der Unterstützung der gesellschaftseinflussreichen Gremien und Fachleuten.
  • 17.03.2011, Treffen im Volksgruppenzentrum mit Delegierten des Beobachtungsausschusses für Minderheitsfragen im Europarat
  • 16.06.2011, Treffen mit Prof. G. Janusz, dem Autor des Gutachtens über die Wiener Auslandspolen, Dr. H. Tichy, dem Vorsitzenden des Instituts zu Fragen der Nationalgruppen und T. Oliwiński, dem Konsulatleiter in Wien
  • 17.06.2011, Treffen im Sitz von „Strzecha“ mit Prof. A. F. Reiter, dem Autor des Gutachtens, das als Grundlage zur Ablehnung des Antrags von „Strzecha“ 2001 gedient hatte, Prof. G. Janusz und T. Oliwiński
  • 28.07.2011, Treffen im Sitz von PAN mit Prof. B. Dybaś und Dr. H. Tichy zur Vorbereitung des Diskussionspodiums „Auf dem Anerkennungswege – Erfahrungen und Perspektiven der Minderheitsgruppen in Wien“
  • 21.09.2011, Treffen in „Strzecha“ mit Professor für Verfassungsrecht an der Jurafakultät der Universität Wien B. Funk und T. Oliwiński
  • 07.10.2011, Diskussionspodium: „Auf dem Anerkennungswege – Erfahrungen und Perspektiven der Minderheitsgruppen in Wien“. Redner: Dr. H. Tichy, Prof. B. Dybaś, Prof. G. Janusz, Vertreter der Nationalgruppen aus Ungarn und Kroatien. Gast des Treffens war u. a. Dr. Ch. Achleitner, zuständig im Kanzleramt für die Angelegenheiten der Nationalgruppen als auch zahlreiche Vertreter der Wiener Polengemeinde
  • 06.03.2012, Treffen mit Delegierten des Beobachtungssausschusses für Minderheiten im Europarat. Das Treffen fand im Volksgruppenzentrum statt
  • 02.04.2012, Treffen im Sitz von „Strzecha“, Unterzeichnung von Mitgliedern der Arbeitsgruppe des Antrags von „Strzecha“ über die Anerkennung der Wiener Polengemeinde als Nationalgruppe
  • 14.05.2012, Antragsstellung im Kanzleramt
  • 04.09.2012, Treffen im Kanzleramt gewidmet der Besprechung des Antrags und Stellungnahme der österreichischen Behörden dem Antrag gegenüber. Diesbezügliche Notiz in der Beilage
  • 07.09.2012, Treffen in „Strzecha“ mit Teilnahme von Prof. G. Janusz, W. Rogalski, B. Pflüg-Sienkiewicz, A. Hönig, T. Kopeć, A. Lech, B. Kling zum Thema der weiteren Aktivitäten verbunden mit der negativen Stellung der österreichischen Behörden dem Antrag gegenüber
  • 24.10.2012, Mitwirkung an der Organisation des Diskussionsplenums im Slovenischen Wissenschaftsinstitut in Wien „Von Bittstellern zu Partner“ im Kontext der geplanten Änderungen von Vorschriften über die Nationalminderheiten
  • 27.11.2012, Schreiben an das Kanzleramt mit Bitte um Stellungnahme zum Antrag von „Strzecha“.
Unabhängig von den vorgenannten Treffen fanden zahlreiche Arbeitstreffen statt als auch Treffen mit den Auslandspolen, die über den Verlauf der Arbeit am Antrag informiert haben:
  • 16.02.2011 im Sitz des Forums der Polen auf Einladung von „Sokól Polski“ („Polnischer Falkenverein“) traf sich B. Kling mit den Vertretern der nicht vereinten Organisationen und erteilte die Information zum Thema der Tätigkeit der Arbeitsgruppe
  • 27.02.2011 im Rahmen der Ordentlichen Generalversammlung des „Forums der Polen“ stellte der Sekretär von „Strzecha“ B. Pflüg-Sienkiewicz den Stand der Arbeit an der Vorbereitung des Antrags vor
  • 07.10.2011 Diskussionspodium – „Auf dem Anerkennungswege – Erfahrungen und Perspektiven der Nationalgruppen in Wien“.
Während sämtlicher Treffen haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe betont, dass alle Polenorganisationen auf dem Gebiete von Wien und individuell agierende Personen eine Möglichkeit der Mitwirkung haben sich aktiv an der Umsetzung des gegenständlichen Projekts zu beteiligen.
Alle aus der Anerkennung der Wiener Auslandspolen resultierende Rechte werden im gleichen Maße diverse Organisationen als auch nicht vereinte Personen betreffen, die die aus dem Gesetz über Nationalgruppen aus dem Jahre 1976 pflichtgemäße Voraussetzungen erfüllen.
 
Mag. Barbara Kling

Wien, 02.03.2013
 
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